Der Heilige Koran
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17. Sure Die nächtliche Reise "Al-'Isrâ' "/
Einführung
Diese 111 Verse zählende Sure wurde in Mekka offenbart, ausgenommen die Verse 26, 32, 33, 57 und die Verse 73-80. Das sind insgesamt 12 Verse, die in Medina offenbart wurden. Die Sure beginnt mit der Huldigung Gottes, geht gleich auf al-'Isrâ, die nächtliche Reise nach Jerusalem, dann auf Moses und die Kinder Israels ein. Sie hebt die Rechtleitung durch den Koran hervor, lenkt die Aufmerksamkeit auf die kosmischen Zeichen am Tag und in der Nacht, erinnert an den Lohn und die peinvolle Strafe am Jüngsten Tag. In der Sure geht es dann um die Gründe, warum die Völker irregehen und sich vernichtende Strafen zuziehen. Auch auf die Einzelmenschen wird eingegangen, die am Jüngsten Tag aufgrund ihrer Werke belohnt oder bestraft werden. Die Menschen werden dazu ermahnt, Vater und Mutter zu ehren. Darauf folgen die Verse mit den zehn Geboten, die der rechtschaffenen Gesellschaft zugrundeliegen. Die falschen Behauptungen der Ungläubigen über die Engel werden mit klaren Beweisen widerlegt. Diese Sure lehrt die Menschen, Gott zu huldigen und zu danken und tadelt die Undankbarkeit der Ungläubigen. Die Ungläubigen geben sich vergänglichen Genüssen im Diesseits hin und werden am Jüngsten Tag schwer bestraft. Sie werden gewarnt, weil sie Gottes Zeichen nicht erkennen, da sie sich des Verstandes nicht bedienen wollen. Der Ursprung des Menschengeschlechts wird erläutert und die Menschenwürde unterstrichen. Die Götzendiener ziehen sich schwere Strafen zu, weil sie sich bemühen, den Propheten von seinem Auftrag abzubringen. Gott steht ihm mit Rat und Tat bei. Er erklärt, wie es um die Seele und ihre Geheimnisse steht. Die Bedeutung des Korans wird unterstrichen. Keiner, ob Mensch oder Dschinn, kann eine ähnliche Offenbarung schaffen. Der Koran enthält die Wahrheit und festigt die Herzen der aufrichtigen Gläubigen, die Gott danken und huldigen sollen. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
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