Der Heilige Koran
/
18. Sure Die Höhle "Al-Kahf"/
Einführung
Diese 110 Verse zählende Sure wurde in Mekka offenbart, ausgenommen der Vers 38 und die Verse 83-101, die in Medina offenbart wurden. Die Sure beginnt mit der Lobpreisung Gottes, Der den Koran, der eine frohe Botschaft und Warnung enthält, herabsandte. Gewarnt werden diejenigen, die behaupten, Gott habe einen Sohn. Das Bestreben des Propheten Muhammad, alle Menschen, denen er die Botschaft Gottes verkündete, zu überzeugen, wird unterstrichen. Es folgt die Geschichte von Ahl al-Kahf, jenen Christen, die vor der Tyrannei des römischen Statthalters flohen und 300 (Sonnen-)Jahre, die umgerechnet 309 Mondjahre ergeben, in der Höhle verbrachten und dann wieder auferweckt wurden. Darin liegt ein Hinweis darauf, daß die Auferstehung am Jüngsten Tag wahr ist. Der Prophet Muhammad wird ermahnt, den Koran vorzutragen und mit dem Koran zu warnen und frohe Botschaft zu verkünden. Die Gläubigen, die gute Werke verrichten, werden mit dem Paradies belohnt, und die Ungläubigen werden in die Hölle geführt, wo sie ewig bleiben werden. Die Sure führt das Gleichnis von zwei Männern an, von denen der eine stolz auf sein Vermögen und seine Kinder ist, während der andere auf Gott baut, die Freuden im Diesseits als vergänglich und die Belohnung im Jenseits als wahrhaftig und ewig erkennt. Es folgt die Geschichte von Moses mit dem guten Diener Gottes, dem Gott Wissen beschert hat. Daraus geht hervor, daß der Mensch, auch wenn er Prophet ist, über Gottes Verfügungen nur so viel weiß, wie Gott ihn wissen läßt. Es folgt die Geschichte von Zu l-Qarnain, der mit den zwei Hörnern, der den fernsten Osten erreicht und einen Damm errichtet. Nach einem Bericht über das Jüngste Gericht, die Belohnung und die Strafe, erwähnt die Sure Gottes Wissen, Seine unzähligen Worte und den Weg, den die Rechtschaffenen zu gehen haben, damit sie Gott gefallen. Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
Main Page
Contact us
Links
About us
Site Map